| Sexarbeiter streiken gegen Armut und
Kriminalisierung Seit 1975 hat die Internationale Kollektive der Prostituierten eine Kampagne für die Abschaffung der Prostitutionsgesetze geführt, die uns kriminalisieren. Wir verlangen unsere Rechte als Arbeiter, die zum Überleben und zum Wohlergehen von Familien und Gemeinden beitragen. Und wir verlangen wirtschaftliche Alternativen, höhere Wohlfahrtsgelder und Löhne. Niemand sollte durch Armut oder Gewalt zu Sex mit irgendjemandem gezwungen sein. Unser Ausgangspunkt sind die Situation und der Kampf derer unter uns, die im globalen Süden leben, und derer, die auf der Straße arbeiten, oft Frauen of colour und/oder Immigrantinnen, die noch mehr Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Wir führen eine Kampagne gegen Anti-Menschenhandelsgesetze, die dazu verwendet werden uns zu deportieren, nicht zu beschützen. Wir sind gegen Militärbudgets. Machismus beginnt mit dem Militär, nicht mit Lapdancing. |