Die CCTH wurde 1982 von Hausangestellten gegründet.Unser Ziel ist es die Menschen- und Arbeitsrechte dieses ungeschützten Sektors zu verteidigen, damit wir alle als ArbeiterInnen anerkannt werden, die die Zeit und das Wohlergehen der Menschen schaffen, und damit wir alle mit sozialem und wirtschaftlichem Respekt behandelt werden. Als Frauen waren wir Teil des Kampfes für Frauenrechte, und als Menschen mit ihren Wurzeln in den Anden war unser Kampf Teil der Bestärkung der andeanischen Kultur- und Arbeitswerte als soziale Funktion und als Teil des kommunalen und sich gegenseitig unterstützenden Lebens. Seit dem Jahr 2000 sind wir aktiv auf der Plattform des Weltweiten Frauenstreiks. Wir arbeiten mit einer Reihe von Kollektiven von Gemeindeküchen, vaso de leche, Gewerkschaften, Menschen afrikanischer Abstammung, mit Behinderungen, Lesben...und anderen Hausangestellten- und Frauengruppen. Im Jahr 2003 errangen wir mit Einführung des Hausangestelltenaktes 27986: einen 8 Stunden Tag – viele arbeiteten 12, 14 oder 16 Stunden 50% des Monatslohnes extra Bezahlung an öffentlichen Feiertagen und Weihnachten, und Anrecht auf alle nationalen Feiertage Recht auf Ausbildung ungeachtet des Alters – um Analphabetismus auszulöschen und um Hausangestellte dazu zu befähigen, andere Arbeit anzunehmen Regulierung des Hausangestelltenaktes definiert CCTH als Administrator des Gesetzes, gemeinsam mit der Regierung Am 27. November 2005 hat CCTH eine Konferenz der Hausangestellten für die Einführung des Aktes an der 400 Arbeiter teilnahmen. Wir helfen Frauen und Teenagern die entlassen wurden; wir verteidigen die, die von Arbeitgebern vergewaltigt oder attackiert wurden; wir organisieren Kinderpflege für die Kinder der Hausangestellten; wir machen Programme über Arbeits- und Menschenrechte in Abendschulen; wir unterrichten die Gesellschaft über die Diskriminierung mit der wir konfrontiert sind, damit wir Gleichheit und Gerechtigkeit erringen können. Viele Jahre lang war unser wöchentliches Radioprogramm „Soncco Warmi" – in Quechua heißt das „Herz der Frauen" – „die Stimme derer, die keine Stimme haben". CCTH verlangt im Jahr 2005: Die Regierung muss uns in soziale und wirtschaftliche Programme miteinbeziehen. Die Regierung muss Zufluchtszentren für Hausangestellte und alte Menschen einrichten. Das Arbeitsinisterium muss den Hausangestelltenakt implementieren. Die Autoritäten müssen landwirtschaftlichen und ländlichen Gemeinden mehr Aufmerksamkeit geben, damit junge Menschen nicht weiterhin mit Erwartungen von Arbeit und Ausbildung auswandern. Unsere eigenen autonomen Organisationen müssen bestärkt werden. Wir gratulieren der revolutionären Regierung von Venezuela, Hugo Chávez und dem Volk von Venezuela zu ihrem siegreichen Kampf gegen die Oligarchie und die Einmischung und Aggression der USA. Wir sind in Solidarität mit dem Volk von Bolivien in der Verteidigung ihrer Gasreserven. Respekt für lateinamerikanische Soveränität. Nein zu einem Freien Handelsvertrag. Investiert in Fürsorge nicht in Töten und ein Ende der Armut in der Welt. Nein zu Kriegen, weil keine gut sind. Nein zum Waffenhandel. Arme Länder werden gegeneinander aufgehetzt. Die Gewinner dieses Blutvergießens sind die Multinationalen. Zahlt die „Dritte Welt Schulden" nicht; wir schulden nichts, sie sind in unserer Schuld. |