Eine Petition an alle Regierungen

INVESTIERT IN FÜRSORGE, NICHT IN TÖTEN!

Wir, die Frauen und Männer der Welt fordern:

  • dass der ewige Krieg endlich ein Ende nimmt und damit auch der dadurch hervorgerufene Waffenhandel und Voelkermord.

  • dass die Militärausgaben von über 900 Trillionen Dollar pro Jahr weltweit in Reproduktionsarbeit und Wohlfahrt für alle Menschen und unsere Erde investiert werden.

  • dass die gesamte Reproduktionsarbeit, die bis jetzt meistens von Frauen geleistet wird, geschätzt und demenstprechend entlohnt wird und dass all jene eine Pension erhalten, deren jahrzehntelange Arbeit nicht anerkannt worden ist.

  • dass die Prioritaet jeder Gesellschaft und Wirtschaft das Überleben aller Menschen und der Erde und somit die Bereicherung des täglichen Lebens wird.

 

NAME                              ADRESSE / E-MAIL                           ORGANISATION

 

 

 

Bitte weiterkopieren und verbreiten! Volle Bogen senden an

 

Global Women's Strike,Crossroads Women's Centre, 230a Kentish Town Road, London NW5 2AB, England

+44 (0)20 7482 2496  E-mail: womenstrike8m@server101.com  www.globalwomenstrike.net


Petition an alle Regierungen

Investiert in Fürsorge und nicht inTöten

Weil ueber 900 Trillionen Dollar pro Jahr in Militaerbudgets fliessen, die Hälfte allein in das der USA. Bereits 10 Prozent dieser Ausgaben würden die Erfüllung der Grundbedürfnisse aller Menschen auf dieser Welt sicherstellen.

Weil seit dem Ende des 2. Weltkrieges 86 Millionen Menschen, vor allem aus Laendern des Suedens, in Kriegen gestorben sind. An den meisten dieser Kriege waren die USA beteiligt.

 

Weil Frauen und Kinder die Mehrheit der Opfer in bewaffneten Konflikten ausmachen. Sie stellen 80 % der Fluechtlinge und Vertriebenen dar. Sie werden von Landminen und anderen Waffen getoetet oder verstümmelt, oft lange nach dem Ende der Kriegshandlungen.

 

Weil Vergewaltigung stetig als Waffe im Krieg verwendet wird, aber Opfern von Vergewaltigungen selten Asyl gewaehrt wird.

 

Weil die Reproduktionsarbeit von Frauen, die Leben schenken und versorgen, nicht gewuerdigt wird und unbezahlt ist. Aber die Arbeit im Militaer ist bezahlt und wird verherrlicht.


Weil nur von der Haelfte der Menschheit erwartet wird, dass sie die Reproduktionsarbeit leisten, die fuer das Ueberleben von allen notwendig ist. Dabei muss sich die andere Haelfte "um wichtigere Dinge" kuemmern.

 

Weil diese Missachtung des Lebens und der Reproduktionsarbeiterinnen alle Fürsorgearbeit sowie alles was Frauen tun gering schaetzt. Deshalb sind die Gehälter der Frauen geringer als die der Maenner. Kinderbetreuung, Hausarbeit, Krankenpflege, Unterrichten, Kochen; diese Tätigkeiten werden schlecht bezahlt, egal von wem sie verrichtet werden.

 

Weil die meisten Soldaten und Soldatinnen entweder verpflichtet wurden oder der Armee freiwillig beitraten, um Armut und Kriminalisierung zu entgegen (40% der US SoldatInnen sind people of colour), und dann sollen sie Menschen  toeten, die noch weniger als sie haben.

 

Weil Soldaten und Soldatinnen, die auf Grund von Vergiftung behindert   oder  aus Furcht  und durch Erinnerungen an Tötungsaktionen traumatisiert zurückkehren, von der Regierung fallen gelassen werden. Damit fertig zu werden, bleibt den Müttern, PartnerInnen und anderen Angehörigen und FreundInnen überlassen.

 

Weil das Militaer  grosszuegig  finanziert wird auf Kosten von Löhnen,  Renten, Sozialhilfe und anderer Unterstützungen, Bafög, Sozialdiensten und öffentlichen Einrichtungen. Frauen versuchen unter grossen Schwierigkeiten, diese Kuerzungen mit unbezahlter Arbeit auszugleichen.

 

Weil der US-amerikanische "Krieg gegen Terrorismus" die wirtschaftliche, politische und militaerische Dominanz der USA fuer die Oelindustrie und andere internationale Grossunternehmen durchsetzt.

 

Weil dieser Krieg schon Tausenden das Leben gekostet hat und uns alle mit fortschreitender Zerstoerung unseres Klimas und des Lebens auf der Erde bedroht. 

 

Weil immer Geld dafuer da ist, um nach Oel zu bohren aber nicht nach Wasser. Deshalb sind Millionen von Frauen und Maedchen  in den Entwicklungslaendern dazu verurteilt,  taeglich stundenlang zur naechsten Wasserquelle zu laufen.

 

Weil der IWF und die Weltbank Ländern Privatisierung, Deregulierung, Patentierung, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen und die Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten  und von einer privatisierten Wasserversorgung aufzwingen, indem sie die Wirtschaft von Laendern uebernehmen, Regierungen korrumpieren, und die Bevoelkerung versklaven, um Schulden zurueckzuzahlen,  die sie selber nicht aufgenommen haben.

 

Weil "Entwicklungshilfe" oder "Kredite" an "Dritte Welt" Laender oft an den Kauf von Waffen von den USA oder der EU geknüpft sind.

 

Weil sich das Kapital und der Waffenhandel frei bewegen können, um ohne Hindernisse von Kriegen und Diktaturen, die die Verarmung und die Vertreibung von Millionen verursachen, zu profitieren.   Aber die Migrantinnen und Migranten, die dieser Verwuestung zu entkommen suchen, werden  in Lager gesperrt, abgeschoben und ihnen wird vorgeworfen, Länder zu "überschwemmen" und zu schmarotzen.

 

Weil der Widerstand gegen Globalisierung, oft von indigenen Frauen und Maennern angefuehrt, mit Militaerputschen, Verschwinden lassen und anderen Unterdrückungsmassnahmen bekämpft wird.

 

Weil die Medien (privat und staatlich) die Aufgabe übernommen haben, unseren Widerstand zu zensieren und uns zu desinformieren, um Unterstuüetzung für Kriege und Voelkermord zusammenzutrommeln.

 

Weil Frauen aus ihrer Erfahrung heraus mit lebensfoerdernder Arbeit das Rückgrat der Anti-Kriegsbewegung und der Bewegungen fuer Menschenrechte und Gerechtigkeit bilden, während wir nicht zulassen, dass unsere Lieben, als Gefallene oder als zivile Opfer, als sogenannter Kollateralschaden enden.

home